Rassestandard

Rassestandard

Da ich aber kein Humanoid, sondern ein Canid bin, folgt hier ein Abriss meines Rassestandards:

Der Montenegrinische Gebirgslaufhund (Crnogorski Planinski Gonič) ist eng verwandt mit der Österreichischen Brandlbracke. Beide gelten als gebirgstaugliche, vielseitige Jagdhunde. Der Rasseüberbegriff „Bracke“ rührt von dem Begriff „Brackieren“ her, wobei der Hund dem Jäger das Wild unter lautstarker Rückmeldung seiner Position zutreibt. Ebenso tauglich sind Bracken jedoch auch bei der Nachsuche, wobei sie sich stundenlang mit legendärem Orientierungssinn und Ausdauer in schwierigstem Gelände bewegen können. Es handelt sich um mittelgroße Jagdhunde. Ihr Fell ist kurz und dicht anliegend. Die Grundfarbe ist schwarz mit roten Abzeichen und den charakteristischen hellen Flecken über den Augen, weshalb die Brandlbracke daheim auch „Vieräuglein“ genannt wird. Der Legende nach sollen die Abzeichen vor bösen Geistern schützen. Die Vertreter beider Rassen werden ca. 45 bis 55 cm groß und ca. 15 bis 25 kg schwer und sind schlank, hochbeinig und muskulös. Die Rute wird abfallend oder säbelförmig getragen. Die Ohren sind hochangesetzt, mittellang und dünn seitlich am Kopf anliegend. Vermutlich gehen Bracken auf die schon vor tausend Jahren dokumentierte Keltenbracke zurück. Der Rassestandard der Brandlbracke wurde 1883 erstmals in Österreich festgelegt, der des Montenegrinischen Gebirgslaufhundes 1924. Offiziell wurde letzterer 1969 als Rasse anerkannt, die Brandlbracke bereits 1954. Beide Rassen werden bei der FCI (FEDERATION CYNOLOGIQUE INTERNATIONALE) in der Gruppe 6 „Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen“ als Laufhunde geführt.

Brandlbracke
Montenegrinischer Gebirgslaufhund
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