Brandenburger Tor

Brandenburger Tor

Im Herzen der leeren Stadt, wo West und Ost symbolträchtig aufeinandertreffen.

Ein Blick nach links im Osten … (im Foto spiegelverkehrt nach rechts – geht eben immer beides!)

Ein Blick nach rechts im Westen … (im Foto spiegelverkehrt nach links – geht eben immer beides!)

Bei deutscher Einheit und Bürgersinn assoziiert mein Master schonwieder was, also: Raus damit!

Im Krug zum grünen Kranze,
Da kehrt ich Wandrer ein:
Da saß ein Bürger drinnen
Am Tisch beim kühlen Wein.

Ich tät mich zu ihm setzen,
Ich sah ihm ins Gesicht,
Das schien mir gar befreundet,
Und dennoch kannt‘ ich‘s nicht.

Da hub er an zu fragen:
„Gesell, wie steht’s zu Haus?
Und mit dem Sinn der Bürger,
Wie sieht es bei euch aus?“

Ich sprach: „Sie sind verbunden
Und halten wacker stand,
Den freien Sinn zu hegen
Im Dorf und rings im Land.“

Da sah auch mir ins Auge:
„Der Freiheit gilt’s, wohlan!
Ihr ist in alter Liebe
auch mein Herz zugetan.“

Hei, was die Gläser klangen,
Es brannte Hand in Hand:
„Es lebe das Recht, die Freiheit,
Herzbruder, im Vaterland!“

Das Original „Büderschaft“ aus der Feder von Wilhelm Müller (1794-1827), dem wir die von Schubert vertonten Liedzyklen „Die schöne Müllerin“ und „Die Winterreise“ verdanken, wurde 2013 von Zupfgeigenhansel adaptiert. Seltsamerweise findet man unter den Lyrics im Netz nur das Müller’sche Gedicht, aber niemals die Zupfgeigenhansel-Version. Warum nur?

Schwupps, schnell weg …!

Und dies waren die lausigen Anfänge meines Masters mit Brackenfotos vor Berliner Monumenten. Peinlich, was?

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